Palast Dadiani

Die Fürstenfamilie Dadiani herrschte über Mingrelien zwischen 1557 und 1857. Erste schriftliche Zeugnisse über Dadiani stammen aus dem Jahr 1046. Um das Jahr 1280 waren Dadiani das mächtigste Fürstengeschlecht und beherrschten Teile von Swanetien und Gurien. Das Palast der Fürsten beherbergt heute das städtische Museum für Geschichte und Volkskunde werden zahlreiche Dokumente, Waffen und andere Gegendstände aus dem Palast der Fürsten Dadiani aufbewahrt, einer Jahrhunderte alten Adelsfamilie.

Unter anderen Exponaten  befindet sich auch eine der insgesamt drei Totenmasken Napoleons. Diese gelangte nach Sugdidi durch die Heirat eines Enkels der Schwester von Napoleon mit der letzten Prinzessin der Dadiani-Dynastie Salome Dadiani. Die mächtige und wohlhabende Familie Dadianis besaß Dutzende von Residenzen in ganz Georgien, einen Palast in der heutigen Hauptstadt der Ukraine Kiev, einen in Sankt-Petersburg und sogar in Paris.

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